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Die Situation der Beschäftigten im Einzelhandel hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Während die Arbeitsbelastung immer näher an die Grenze des körperlich
erträglichen geht, bleiben die Löhne immer weiter hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zurück. Und das während die Gewinne der Unternehmen kontinuierlich ansteigen:
zwischen 2000 und 2006 um 64,3%. Als die Arbeitgeber Ende 2006 die Zuschläge für Spät- und Nachtarbeit kürzen wollten, hatten sie im Empfinden vieler Beschäftigter eine Grenze überschritten: Die längste und härteste Tarifauseinandersetzung im deutschen Einzelhandel begann.
Der Film begleitet die Streikenden über mehrere Monate. Zu Wort kommen Frauen, die seit Jahrzehnten im Einzelhandel arbeiten. Viele streiken zum ersten mal in ihrem Leben.
Oft sind sie allein erziehend, in Teilzeit und mit so wenig Lohn, dass sie sich ihr Essen „bei der Familie zusammensuchen“ müssen. Manchen wird ihr Engagement im Streik zum Verhängnis,
Emmely zum Beispiel. Nachdem sie in ihrer Kaiser’s Filiale den Streik organisiert hat, wird ihr unter einem Vorwand fristlos gekündigt. Als sie auf Wiedereinstellung klagt bekommt sie die ganze Wucht des einseitig an den Interessen der Unternehmen ausgerichteten deutschen Arbeitsrechts zu spüren.
Der Film sucht nach Antworten auf die Frage, weshalb die Beschäftigten und ihre Organisationen nicht in der Lage sind, sich gegen die Arbeitgeber durchzusetzen. Er erkundet das
Engagement der ArbeiterInnen im Streik und analysiert das Vorgehen der Streikleitung und die Rolle der Betriebsräte. Beschrieben werden auch die Interventionen linker Gruppen an
der Seite der Streikenden.
Das Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) ist ein seit
23. Juni 1990 besetztes Zentrum in Wien, Favoriten.
Das Gebäude wurde in den zwanziger Jahren von tschechischen und slowakischen ArbeiterInnen als Schule erbaut. Zu diesem Zeitpunkt war mit dem Wielandtheater auch eine regelmäßige bespielte Bühne im Haus untergebracht. Seit 1945 befand sich das Objekt in Besitz der Kommunistischen Partei Österreichs.
Im Dezember 2004 verkaufte die KPÖ das Gebäude. Der Film beschäftigt sich mit den Protesten rund um diesen Verkauf. Außerdem wird die Geschichte des autonomen Zentrums erläutert und die Projekte, die im Ernst Kirchweger Haus untergebracht sind, stellen sich vor.
der bogen spannt sich von Argentinien im anschluss an die unruhen vom dezember 2001, ueber die geschichte von Chavez und den putschversuch im april 2002 in Venezuela zu Kolumbien und die geschichte der Verfolgung der sozialen Bewegungen durch Staatsterrorismus und Paramilitarismus am beispiel ermordeter Coca-Cola Gewerkschafter und der Friedensgemeinde San Jose.
Das ideale Geschenk fuer die linksradikale Verwandschaft. Insgesamt 1.567 Minuten Politdokus, Kurzfilme, Musikvideos und Trash auf 34 DVD's oder zum runterladen.